Forschung

Praxisnahe Forschung am EEP verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz in der Produktion zu steigern und den Energieverbrauch zu senken. Die Erkenntnisse dieser Forschung fließen direkt in unser umfangreiches Beratungsangebot ein.

Forschungsschwerpunkte

Die Versorgung von Prozessen mit thermischer Energie mit sinkenden oder ohne den Einsatz fossiler Energiequellen.

  • Reduzieren thermischer Verluste durch alternative Wandlungstechnologie oder innovative thermische Nutzungspfade
  • Klimaneutrales Energieversorgungssystem durch den Einsatz thermischer Speicher und die Elektrifizierung von Prozessen
  • Absichern der thermischen Versorgung durch hybride Anlagen betrieben mit unterschiedlichen Energieträgern

Ihr Ansprechpartner: Bijan Sadjjadi-Ortlieb

Aufbau einer aus regenerativen Quellen gespeisten effizienten, sicheren und robusten elektrischen Versorgung.

  • Energieversorgung langfristig absichern durch strategische Planung von Investitionen in regenerative Technologien
  • Realisieren von Energieversorgungssystemen mit regenerativen Erzeugern und Stromspeichern durch geeignete Planungs- und Auslegungsprozesse
  • Effiziente und stabile Energieversorgung mit Gleichstromnetzen durch den Aufbau einer lokalen Netzregelung

Ihr Ansprechpartner: Isabella Bianchini

Aufbau eines Demand Side Managements zum Steuern des elektrischen Verbrauchs aufgrund der aktuellen Energiekosten.

  • Flexibilisierungsmaßnahmen auswählen durch eine systematische Bewertung von Anlagen und Prozessen

Einsatz von künstlicher Intelligenz zum Reduzieren von Verlusten und  zum Steuern eines komplexen Energieversorgungssystems.

  • Zukünftige Betriebsstrategien optimieren durch Prognose von Last- und Erzeugungsverlauf
  • Identifizieren von Verlusten durch Anomalien in Messdaten

Ihr Ansprechpartner: Can Kaymakci

Den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft unterstützen und Wasserstofftechnologien gezielt nutzbar machen, um Energieversorgungssysteme klimaneutral, flexibel und zukunftssicher zu gestalten.

  • Auslegen und Konzipieren wasserstoffbasierter Anlagen und Systeme durch Modellierung von Erzeugung, Speicherung, Nutzung und Rückverstromung
  • Sicherstellen eines effizienten Anlagenbetriebs durch Betriebsstrategien, Regelungskonzepte, Datenanbindung und Datenerfassung
  • Erweitern wasserstoffbasierter Nutzungspfade durch Neuentwicklungen, Testing, KI-gestützte Ansätze
  • Entwicklung und Skalierung von innovativen Technologien im Bereich Ammoniakelektrolyse und wasserstoffbasierter Hochtemperaturzellen

Ihr Ansprechpartner: Friedrich-Wilhelm Speckmann

Ein Schwerpunkt unserer Forschung ist die Entwicklung von Industrie-Skala Bio-H2-Produktion, sowie die CO2-Nutzung für die Produktion von hochwertigen Stoffen für die Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie. Beispiele sind:

  • Haem und Haemoproteine;
  • Carotinoide und Terpenoide;
  • Bioplastik:
  • Succinat

mit Hilfe der besonderen Produktionseigenschaften des Purpurbakteriums Rhodospirillum rubrum. Der Bioproduktions-Prozess („Dunkel-Photosynthese“) ist einzigartig dahingehend, dass das photosynthetische Stoffwechselpotential im Dunkeln, unter präzise regulierten Niedrig-Sauerstoff-Konzentrationen und mit einem speziellen, kostengünstigen Kulturmedium, eingeschaltet werden kann. Da Licht für den Prozess nicht nötig ist, ist die Industrie-Skala für Bioproduktion mit photosynthetischen Bakterien jetzt erreichbar.

Die Substrate für das spezielle Kulturmedium können durch Extrakte aus Abfall-Trester, stammend aus der Fruchtsaft- und Gemüsesaft-Industrie, und auch durch organische Abfälle aus Molkereien ersetzt werden. Diese Abfallströme sind nicht-NAWARO-Stoffe, und sind somit für die Verwendung in Biogas-Anlagen ungeeignet.

Ihr Ansprechpartner: Prof. Robin Ghosh

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