Willkommen am Institut für Energieeffizienz in der Produktion

EEP in der 3sat Sendung nano

21. November 2017;

In der aktuellen Ausstrahlung der 3sat Sendung nano wurde Herr Prof. Sauer, Leiter des EEP, interviewt. Der entsprechende Teil der Sendung beginnt ab Minute 14 und 34 Sekunden.

 
 

Energy flexibility bears great potential to compensate volatile energy generation

3. November 2017;

UNECE Group of Experts

At today’s session of the UNECE Group of Experts on Energy Efficiency in Geneva, the groups’ Vice-Chair and EEP Head of International Affairs and Strategy Stefan M. Buettner explained representatives of member countries of the United Nations Regional Commission for Europe (UNECE), businesses and NGOs about the need to incorporate flexibilisation of the energy demand into the energy transition equation.

 

“With the increasing volatility of supply due to an increasing share of renewables in the mix it is an impediment to consider measures of energy flexibility alongside the ambitions to increase energy efficiency”, so Buettner. With support of the Federal Ministry of Education and Research, EEP explores in  the SynErgie-Project routes to a synchronized and energy-adaptive production technology for the flexible adjustment of manufacturing processes to a volatile energy supply.

 

Together with more than 90 partners – 40 from industry – the SynErgie-consortium explores what types of potentials exist in what form, how often and in what sectors. This is to identify flexibility potentials that are technologically feasible, economic and implementable.

UNECE Energy Flexibility

Mr. Buettner further lines out that “the flexibility potentials within the aluminium industry alone add up to 13,200 MWh – equivalent to 1/3 of Germanys’ total pump storage capacity. According to the Energy Efficiency Barometer of Industry (#EEBarometer), the appetite for flexibility increases with company size and varies a lot across manufacturing sectors.”

 

Already now, so Buettner “3 out of 4 companies in the automotive sector do already consider energy flexibility of future relevance for their company. Also the demand-sides’ view on energy flexibility and energy efficiency need to be explored better across borders and language which is why we use the opportunity today to launch the #EE Barometer for companies in the Russian language area.”

UNECE #EEBarometer Launch Russian

 

Activating the demand side and helping them to overcome barriers to investment into energy efficiency played an essential role in the discussion during which EEPs EEFIG-member Mr. Buettner summarized the outcomes of the latest #EEFIG meeting on industrial energy efficiency that EEP helped to shape. Concluding the two-day meeting of the UNECE group of experts on Energy Efficiency (#UNECE GEEE), the group appreciated that the exchange with EEFIG has been initiated and looks forward to the further implementation of the work plan and the 9 th Forum on Energy for Sustainable Development in 2018.

 

Tapping into the energy flexibility potentials to make the best out of a changing energy system (#SynErgie), identifying in collaboration with the industrial demand-side what matters (#EEBarometer) and finding solutions to challenges on the technical level (#EEFIG) and in implementation are topics the Institute for Energy Efficiency in Production (EEP) continues to be committed and a competent partner in.

 
 

Der Energieeffizienz-Index des EEP geht in die letzte Woche der 2. Erhebung 2017

23. Oktober 2017;

Noch bis zum 26. November 2017 haben deutsche produzierende Unternehmen die Möglichkeit, mit ihrer Teilnahme Einfluss auf den Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie zu nehmen und damit der Politik Hinweise zu geben, wie die Energiewende durch mehr Effizienz zu schaffen ist.

Der Onlinefragebogen ist unter: www.eep.uni-stuttgart.de/index/ abrufbar. Die Teilnahme erfordert nur wenige Minuten. Registrierten Nutzern wird zusätzlich zu den ausgewählten Ergebnissen eine exklusive branchenspezifische Auswertung angeboten.

Unternehmen können mit ihrer Teilnahme durch den direkten Vergleich mit Wettbewerbern Investitionsentscheidungen treffen und Strategien im Bereich der Energieeffizienz entwickeln. Sie gewinnen Erkenntnisse zur Steigerung ihrer Effizienz und haben damit die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. [Mehr]

 
 

Open now: The Energy Efficiency Barometer of Industry - a tool to enhance industrial energy productivity

19. Oktober 2017; EEFIG member and EEP Head of International Affairs, Stefan M. Buettner

The majority of industrial companies who recently participated in the Barometer, are already pursuing a systematic approach to increase energy efficiency. Furthermore most of them want to invest in energy efficiency in the future. But where do individual enterprises stand in terms of energy efficiency and what can they do to further strengthen their competitiveness? The Industry Barometer originated in Germany and is collected semi-annually by the Institute for Energy Efficiency in Production (EEP) of the University of Stuttgart, in collaboration with inter alia Fraunhofer IPA, Energy Efficiency in Industrial Processes (EEIP), the Expense Reduction Analysts (ERA) and numerous partners across 88 countries.

From now until 31 December 2017, manufacturing companies across 88 countries once again have the opportunity to participate in and help grow the Barometer. [Read more]

 
 

EEP und Fraunhofer IPA briefen mongolische Regierungsdelegation zu Industrie-Effizienz

11. Oktober 2017;

Eine im Rahmen einer GIZ-Studienreise in Deutschland befindliche Delegation mongolischer Regierungsvertreter war am 10. Oktober bei EEP und Fraunhofer IPA zu Gast um sich über den Stand, die Ansätze und die Möglichkeiten industrieller Energieeffizienz zu informieren, sowie um Input für die Implementierung des ersten mongolischen Energieeffizienzaktionsplans zu sammeln.

Die Delegation mit Herr Büttner des EEP

Neben den im Gange befindlichen Verhandlungen für ein verbindliches 30% Energieeinsparziel auf europäischer Ebene, haben die Vertreter des Mongolischen Energieministeriums und der Energieregulierungskommission vor allem erfahren, wie unterschiedlich die Struktur des Energieverbrauchs in Europa und Deutschland ist, und mit welchen Problemen sich die Bundesregierung in Sachen Zielerreichung konfrontiert sieht. „Vor allem der Wärmebereich, der 2/3 des industriellen Energiebedarfs ausmacht, sei schwer vernachlässigt“, so EEP-Leiter für Internationales und Strategie, Stefan M. Büttner. „Die Politik hat einen breiten und innovativen Strauß an Programmen und Aktivitäten bereitgestellt, die aber dennoch zu wenig Wirkung zeigen“ so Büttner weiter.

 

Über die Hälfte der globalen Potentiale Energie effizienter einzusetzen liegen im Industriesektor, weswegen dort viel mehr gemacht werden müsse. Die Nachfrageseite, also die breite Facette an Unternehmen, muss besser verstanden und adressiert werden, damit Unternehmer die Umsetzung ökonomischer Effizienzmaßnahmen als einfache, sichere und logische Wahl empfinden.

 

Anhand aktueller Projekte, insbesondere des Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie, erläuterte Frau Dipl.-Wi.-Ing. Diana Wang der GIZ-Delegation wie die vom EEP und Partnern gesammelten Zahlen, Daten und Fakten bei der Beantwortung dieser Fragen helfen können, „insbesondere die Einbindung der Belegschaft, wie auch ein höherer Anteil umgesetzter Projekte führen zu größerem Erfolg umgesetzter Effizienzmaßnahmen.“

 

Die im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Deutschland befindliche mongolische Delegation hat ferner deren aktuelle Herausforderungen und den neuen Energieeffizienzaktionsplan umrissen. Unter anderem schilderten die Vertreter die Problematik, dass Investitionsmaßnahmen in Energieeffizienz weiterhin durch die niedrigen Energiepreise und die damit einhergehenden längeren Amortisationszeiten erschwert werden.

 

Dipl.-Ing. Max Weeber von der Abteilung Effizienzsysteme des Fraunhofer IPA machte auf Grund der angesprochenen Probleme vor allem eines klar: „Sehr große Potentiale liegen vor allem bei organisatorischen und steuerungstechnischen Maßnahmen. Vielfach gelingt es trotz geringer Modifikationen an der Hardware, durch Anpassung der Steuerungs- und Regelparameter sehr große Einsparungen – quasi “quick wins“ – zu erzielen. Dies reduziert den Aufwand und die Kosten und verkürzt die Amortisationszeiten“ – eine zentrale Erkenntnis für die Delegation, da ein Erfolg des Energiekonzepts der Mongolei vor allem von schnellen Erfolgen abhängt. Dies, so Vertreter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), sei eine Grundvoraussetzung dafür, eine breite Bereitschaft auch für länger andauernde Maßnahmen zu schaffen. Weiterhin berge auch der Energieeffizienz-Barometer der Industrie großes Potential, bei der Umsetzung des mongolischen Effizienzkonzepts von Nutzen zu sein.

Der Vortrag Führung durch die Meilensteine der Robotik

 
 

Der Energieeffizienz-Index des EEP geht in die nächste Erhebungsphase

29. September 2017;

Eine Mehrheit der Industrieunternehmen, die im Rahmen des Energieeffizienz-Index zuletzt befragt wurden, verfolgt bereits heute einen systematischen Ansatz für mehr Energieeffizienz, und die meisten wollen in Zukunft in Energieeffizienz investieren. Aber w o stehen die einzelnen Betriebe und was können sie tun, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken? Der Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie wird seit 2013 halbjährlich vom Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit, unter anderem, dem Fraunhofer IPA, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutschen Energie-Agentur (dena) und dem TÜV Rheinland erhoben.

Vom 2. Oktober bis zum 26. November 2017 haben produzierende Unternehmen in Deutschland wieder die Möglichkeit, mit ihrer Teilnahme am Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie der Stimme der Industrie in der Politik zum Thema Energieeffizienz Gehör zu verschaffen. Die analysierten Ergebnisse der Erhebung geben darüber hinaus wertvolle Hinweise darauf, wie Sie die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen steigern können und erlauben Ihnen fundierte strategische Entscheidungen bezüglich der Unternehmensentwicklung abzuleiten, um auch langfristig Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Den Online-Fragebogen finden Sie unter: www.eep.uni-stuttgart.de/index/. Die anonyme Teilnahme erfordert nur wenige Minuten. Registrierten Nutzern wird neben den ausgewählten Ergebnissen eine exklusive branchenspezifische Auswertung angeboten. Die Erhebung endet am 26.11.2017. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt am 21.12.2017 an dieser Stelle.

Die Ergebnisse der letzten Erhebung können Sie hier herunterladen:
Energieeffizienz-Index Sommer 2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Energieeffizienz-Index.

Fachliche Ansprechpartner

Prof. Dr-Ing. Alexander Sauer
Leiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP, Universität Stuttgart
Telefon +49 711 970-3600
Email:   Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer

Dipl.-Wi.-Ing. Diana Wang
Telefon +49 711 970-3839
Email:   Dipl.-Wi.-Ing. Diana Wang

Christian Schneider, M.Sc.
Telefon +49 711 970-3640
Email:   Christian Schneider

 
 

Uni-Institut EEP überreicht Positionspapier an BMWi-Abteilungsleiter Thorsten Herdan

Energiewende in Gefahr: Gelebte Energieeffizienz braucht intensive Förderung von Maßnahmen, Technologien und Geschäftsmodellen

Effizienz-Gipfel2017_Herdan-Sauer

Auf dem Energieeffizienz-Gipfel am 27. Juni in Berlin haben Heinz Dürr, Stifter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, und EEP-Chef Professor Alexander Sauer dem BMWi-Abteilungsleiter für Energiepolitik Thorsten Herdan ein Positionspapier zur Förderstrategie des BMWi überreicht. Es war das zweite Papier, das vom Uni-Institut EEP zur Politikberatung an das Ministerium ging. Das EEP schlägt beispielsweise vor, dass die CO2- Einsparung die Förderhöhe wesentlich bestimmen soll.

Weitere Infos finden Sie hier.

 


 

Ergebnisse des Energieeffizienz-Index Sommer 2017

Unternehmen sensibilisieren Mitarbeiter für Energieeffizienz
21. Juni 2017;

Drei Viertel der deutschen Industrieunternehmen sensibilisieren ihre Belegschaft für Energieeffizienz. Das hat die Sommererhebung des Energieeffizienz-Indexes EEI ergeben. Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erfragt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zur Energieeffizienz. Das EEP arbeitet hier unter anderen mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland zusammen. Erstmals nahmen an der Befragung über 1000 Unternehmen teil.

75% der vom Stuttgarter Universitätsinstitut für Energieeffizienz in der Produktion EEP befragten deutschen Produktionsunternehmen nehmen die Energieeffizienz ernst und nutzen ganz unterschiedliche Kanäle, um die Belegschaft zu sensibilisieren.

Insgesamt werden die unterschiedlichen Maßnahmen relativ gleichmäßig eingesetzt. Was auch daran liegt, dass 62 % der Teilnehmer alle fünf zur Auswahl stehenden Maßnahmen durchführen: persönliche Überzeugungsarbeit bei einzelnen Mitarbeitern leisten, Informationsveranstaltungen oder Schulungen anbieten, Mitarbeiter in das betriebliches Vorschlagswesen einbinden, klare Regeln zu energiesparendem Verhalten erteilen oder geplante Energieeffizienz-Maßnahmen als Anlass für die Sensibilisierung nutzen. Nur 27 Teilnehmer gaben an lediglich eine Maßnahme zu ergreifen. Die Ambitionen der Unternehmen zur Energieeffizienzsteigerung sind unabhängig von der Art und Weise wie die Sensibilisierung der Belegschaft stattfindet.

Bild 1 – Sensibilisieren Sie Ihre Belegschaft für Energieeffizienz? Ja, durch…  
(639 Teilnehmer, mehrfach war möglich)
Bild 1 im TIF-Format

EEI_Sommer_2017_Sensibilisierung 

Von den Unternehmen, die ihre Belegschaft nicht für das Thema Energieeffizienz sensibilisieren, geben über die Hälfte an, dass sie nicht wüssten wie. Hier kann also noch ein hohes Potenzial gehoben werden, wenn die entsprechenden Informationen niederschwellig zur Verfügung gestellt werden.

 

Verbesserungspotenzial im Bereich der Energieberatung

Mit der Arbeit von professionellen Energieberatern sind die meisten Unternehmen nur „ einigermaßen“ zufrieden. Knapp 30 % sind weniger oder gar nicht zufrieden. Nur ein Viertel ist mit der Qualität der Beratung sehr zufrieden. Über 70 % der befragten Unternehmen waren wiederum mit den abgeleiteten und umgesetzten Maßnahmen einverstanden. Bei den kleinsten Unternehmen geht die Schere am weitesten auseinander: Sie sind mit den Maßnahmen zu 26 % sehr und gleichzeitig zu 12% gar nicht zufrieden (größter Anteil im Vergleich). Es bestehen hier also Möglichkeiten zur Verbesserung.

Bild 2 – Wie zufrieden sind Sie mit… (833 Teilnehmer)
Bild 2 im TIF-Format

EEI_Sommer_2017_Zufriedenheit 

 

Große Bandbreite an Hemmnissen

29% aller befragten Unternehmen stuften ökonomische Hemmnisse bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen als sehr relevant ein. Hingegen halten nur 19 % bewusstseinsbezogene Hemmnisse für sehr relevant. Da alle genannten Hemmnisse von über der Hälfte der Befragten als einigermaßen oder sogar sehr relevant eingestuft werden, scheinen die bisherigen Bemühungen zur Verringerung der Hürden bei der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen noch nicht gefruchtet zu haben. Auffällig ist, dass andere, bisher nicht analysierte Hemmnisse existieren, die von 91 % der Befragten als einigermaßen oder sehr relevant eingestuft werden. „Hier scheinen wir den gordischen Knoten noch nicht gelöst zu haben“, so EEP-Leiter Professor Alexander Sauer „An den klassischen Hemmnissen muss aber durch Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen und intensive, adressatengerechte Kommunikation weiter gearbeitet werden.“

Bild 3 – Bewertung der Relevanz ... (922 Teilnehmer)
Bild 3 im TIF-Format

EEI_Sommer_2017_Hemmnisse 

 

Gesamtstimmung zur Energieeffizienz erholt sich leicht

Insgesamt hat sich der Energieeffizienzindex EEI leicht erholt. Haupttreiber für die Erholung ist die stärkere Investitionstätigkeit in Energieeffizienzmaßnahmen sowie eine Verbesserung im Bereich der Energieproduktivität. Es wird jedoch für die Zukunft mit keiner weiteren Zunahme der allgemeinen Bedeutung der Energieeffizienz für die Industrie gerechnet. Erstmals seit Erhebung des Indexes im Jahr 2013 entspricht die Einschätzung zum aktuellen Stand der Energieeffizienz der Erwartung für die kommenden 12 Monate. „Wir haben hier ein Plateau erreicht und rechnen mit keiner Veränderung im Stimmungsbild zur Energieeffizienz in der deutschen Industrie. Wenn wir etwas bewegen wollen, brauchen wir also neue Impulse  aus der Politik“, so EEP-Leiter Sauer.

 

Weitere Ergebnisse aus der aktuellen Sommererhebung 2017, 1. Halbjahr, finden Sie hier.

 
 

Energieeffizienz-Gipfel 2017

7. Juni 2017;

Auch in diesem Jahr lädt das Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) gemeinsam mit dem BDI und der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ zum 5. Energieeffizienz-Gipfel ein. Im Atrium der Deutschen Bank in Berlin treffen am 27. Juni wieder hochrangige Vertreter aus Industrie und Wissenschaft sowie Politiker aus Bund, Ländern und EU aufeinander, um über Energiepolitik und Energieeffizienz zwischen der Hoffnung auf große Potenziale und der Sorge vor mehr Regulierung zu sprechen.
EEP-Leiter Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer eröffnet das Nachmittagsprogramm aus wissenschaftlicher Perspektive und Heinz Dürr, Beiratsvorsitzender des Instituts, wird die Veranstaltung mit einer Zusammenfassung beschließen.

 

Programm zum Energieeffizienz-Gipfel, 27. Juni 2017

Anmeldung zum Energieeffizienz-Gipfel, 27. Juni 2017

 

  

4. Effizienz-Gipfel des EEP auf dem Campus der Fraunhofer Gesellschaft in Stuttgart 

Heinz Dürr

 Energieeffizienz in der Produktion: FlexEfficiency – was ist möglich?

Der 4. Effizienz-Gipfel am 13. Juni 2016 im Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart-Vaihingen stand unter der Leitfrage: Brauchen wir mehr Effizienz oder mehr Flexibilität? Denn die Flexibilisierung der Energienachfrage ist für die Hälfte der Unternehmen auch zukünftig ein relevantes Thema. Dies hat der aktuelle EEP-Energieeffizienzindex ergeben, der vorab auf dem Effizienz-Gipfel des EEP vorgestellt wurde. Der Index zeigte auch, dass die Erwartungen, Effizienzsteigerungen zu erzielen, wieder sinken. Es wird auch mit keiner Erholung gerechnet. „Möglicherweise ein Resultat der aktuellen politischen Turbulenzen um die neuen Regulierungen“, so EEP-Institutschef Alexander Sauer.

EEP-Beiratsvorsitzender Heinz Dürr führte an diesem Nachmittag in das Thema ein. Bei der anschließenden Panelrunde diskutierte Prof. Alexander Sauer, Leiter des EEP,  mit Thomas Bareiß (MdB), Beauftragter für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Grotholt, Vorstandsvorsitzender der 2G Energy AG, und dem neuen dena-Chef Andreas Kuhlmann.

Den Fachvortrag zum Energiesystem von morgen hielt der Leiter des Fraunhofer ISE, Prof. Eicke Weber. In der zweiten Panelrunde traf er auf Stephan Kohler, Gesellschafter des Euref Campus, Michael Principato, Manager bei HeidelbergCement, Dr. Carsten Rolle, Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik beim BDI, sowie Dr. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie der Schweizer Eidgenossenschaft. Gemeinsam versuchten sie, die Möglichkeiten von FlexEfficiency abzustecken. Dr. Heinz Dürr fasste im Anschluss die Diskussionen zusammen. Die Veranstaltung moderierte Nina Ruge.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der vom EEP neu entwickelte Versuchsträger zur dezentralen, energieorientierten Steuerung der Produktion erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Ein wichtiger Baustein, um die Produktion der Zukunft den variablen Energiepreisen folgen zu lassen.

 


 

Eindrücke vom Effizienzgipfel 2016

1 | weiter